Burgen im Umfeld des Restaurants und Hotels

Burg Gleiberg 

 

Die Burg Gleiberg, eines der bedeutendsten Kulturdenkmäler in Mittelhessen und das Wahrzeichen der Region, wurde auf einem 308 Meter hohen Basaltkegel erbaut.

 

Die Burg besteht aus zwei durch Alter und Höhenlage unterscheidbare Teile. Zum einen die mittelalterliche Oberburg, zum anderen die Unterburg, die im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts erbaut wurde.

 

Vom Parkplatz auf dem unteren Burghof führt ein Rundweg durch die Ruine der Oberburg und den Zwinger. Sehenswert sind vor allem der um 1200 errichtete 30 m hohe besteigbare Bergfried und die Reste des hochaufragenden Giebels, des sogenannten Merenberger Baus, der zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert errichtet bzw. ausgebaut und 1646 zerstört wurde. Er war das zentrale Wohngebäude der mittelalterlichen Burg und besaß einen beheizbaren Raum und eine Kapelle, deren Überreste noch zu sehen sind. Beeindruckend sind auch die 4 Meter starken Grundmauern eines um das Jahr 1000 erbauten viereckigen Wohnturms.

 

Wer die 150 Stufen zur Plattform des Bergfrieds hinaufsteigt, wird mit einer schönen Aussicht über das Gießener Becken, in den Vogelsberg, Westerwald und Taunus belohnt. Bei klarem Wetter sind unter anderem die Türme auf dem Feldberg und Hoherodskopf zu sehen.

 

Das Standesamt der Gemeinde Wettenberg ist in der Burg untergebracht und in unmittelbarer Nähe befindet sich die Katharinenkirche, was die Burg Gleiberg seit vielen Jahren zu einem beliebten Ort für Hochzeitsfeiern macht.

 

Die gut erhaltenen Gebäude der Unterburg werden heute gastronomisch genutzt. Im Nassauer Bau befindet sich das Restaurant „Burg Gleiberg“ und im Albertus Bau die urige „Albertus-Klause“. Zwei Biergärten auf dem Burggelände laden ebenfalls zum verweilen ein.

 

 

Ober und Unterburg Staufenberg

 

Wer mit offenen Augen im Hessenland unterwegs ist, kennt auch die Burg Staufenberg, die von der Bundesstraße 3 zwischen Gießen und Marburg schon von weither sichtbar ist.

 

Im Grunde genommen handelt es sich bei der Staufenburg um zwei Burgbauten. Die Oberburg ist die ältere und nur noch als Ruine vorhanden. Die später erbaute und gut erhaltene Unterburg wird heute als Hotel und Restaurant genutzt.

Die Oberburg steht an der höchsten Stelle des aus Basalt bestehenden Bergs, zwischen hohen Bäumen versteckt. Zum ersten Mal schriftlich erwähnt wurde die Burg um 1233.

Erhalten sind noch Mauerreste eines gotischen Palas, dem Hauptgebäude der Burg, aus dem 13. Jahrhundert sowie des angrenzenden Eckturms mit noch vorhandener und begehbarer Wendeltreppe. Zu sehen sind außerdem noch Teile der Ringmauer, einige Keller sowie ein Tor aus dem 15. Jahrhundert.

Weitgehend zerstört wurde die Oberburg im Verlauf des sogenannten »Hessenkrieges« (1646 - 1648). Die Burg diente bis 1843 als Steinbruch, wurde danach gesichert und wird bis heute als Ausflugsort, Kulisse für Feste und Theateraufführungen genutzt.

Allein die gute Aussicht von der Höhe über das Lahntal belohnt die Besucher für den Aufstieg.

Direkt unterhalb der Oberburg befindet sich die Unterburg, die wahrscheinlich von Friedrich I. von Rolshausen und seiner Frau Anna Rau von Holzhausen im Jahre 1517 gebaut wurde.
Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kam die Burg in den Besitz der Freiherrn von Grass. Von da ab wechselten die Besitzer und das Gebäude verfiel zur Ruine. Mitte des 19. Jahrhunderts kauften die Prinzen von Hessen das Anwesen und ließen es durch den Archtiekten Hugo von Ritgen wieder aufbauen.
Das Gelände kam 1925 in den Besitz des Volksstaates Hessen. Heute ist in den Mauern der Unterburg ein weit über die Grenzen Hessens hinaus bekanntes Hotel und Restaurant mit Biergarten untergebracht. Dieses Anwesen befindet sich heute wieder in Privatbesitz.

Wer sich nach einer Wanderung um die Burganlage ausruhen möchte, kann dies im Biergarten in der Hintergasse tun.

 

BADENBURG

 

Die Badenburg liegt fünf Kilometer nördlich von Gießen in idyllischer Lage an der Lahn. Von dem ehemaligen Hofgut existieren noch Mauerreste über einem großen gewölbten Keller sowie ein Wohngebäude und ein Gesindehaus aus dem 16. Jahrhundert.

Um 1530 wurde die Burg als Herrensitz erbaut. Bereits um 1760 nahm man den Schankbetrieb in der Burg auf.  Schnell wurde die Badenburg zum Treffpunkt für politisch Aktive. Am 3. Juli 1834 fand dort eine Versammlung politisch Oppositioneller unter der Führung von Georg Büchner und Friedrich Ludwig Weidig statt, die die berühmte Flugschrift »Der Hessische Landbote« verfassten. Bis ins 20. Jahrhundert war die Badenburg ein beliebter Ort für geheime Treffen und Mensuren der korporierten Studenten.

Heute stellt sie ein beliebtes Ausflugsziel dar und wird als Gastronomiebetrieb mit zwei Gaststätten, dem »Ritterkeller« und der »Turmstube«, genutzt, in denen man sowohl »Knochen« als auch eine »Schippe Dreck« serviert bekommt.

Quelle: Homepage Gießener Land

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